Wie mir ein Häkchen den SVERWEIS in Pivot-Auswertungen erspart

Früher konnte ich beim Anlegen einer Pivot-Auswertung nur auf die Daten einer einzigen Tabelle zugreifen. Brauchte ich Informationen aus einer weiteren Tabelle, musste ich beide Tabellen mittels SVERWEIS kombinieren. Seit Excel 2013 geht das viel einfacher – und ganz ohne SVERWEIS!

 

Die Lösung bringt das Datenmodell. Mit seiner Hilfe kann ich beliebig viele Tabellen als Datenbasis für meine Pivot-Auswertungen heranziehen. Das ist einfacher und weniger fehleranfällig. Wie leicht diese Lösung ist, zeigt mein kurzes Video.

 

Mehrere Tabellen auswerten ohne SVERWEIS aus Excel 2016/2013: Pivot-Berichte mit Datenmodell verbessern von Dominik Petri

 

Ihnen juckt es in den Fingern und Sie möchten es gleich selbst ausprobieren? Dann laden Sie sich hier die Beispieldatei herunter.

 

Wenn Sie lieber lesen anstatt zu schauen, finden Sie eine detaillierte Schritt-für-Schritt Anleitung in meinem Blogbeitrag auf office-kompetenz.de.

 

In Excel 2016 liefern berechnete Felder endlich richtige Ergebnisse

Wer zusätzliche Informationen aus einer Pivot-Tabelle gewinnen möchte, kann die erforderlichen Berechnungen über sogenannte berechnete Felder realisieren. Diese sind allerdings nur bei bestimmten Berechnungen einsetzbar. Eine Multiplikation beispielsweise kann unsinnige Ergebnisse liefern.

 

Hier schaffen die leistungsfähigen DAX-Measures Abhilfe. Mit ihnen lassen sich auch komplexe Berechnungen korrekt durchführen. Bis Excel 2013 war zur Formelerstellung noch das Add-In Power Pivot notwendig. In Excel 2016 ist das Hinzufügen von DAX-Measures auch ohne Power Pivot möglich.

 

Wo die Probleme berechneter Feldern liegen und wie einfach die Lösung mit DAX-Measures ist, zeige ich im folgenden Beispiel.

Weiterlesen „In Excel 2016 liefern berechnete Felder endlich richtige Ergebnisse“

Bald als Video: Pivot-Berichte revolutionieren mit dem Excel Datenmodell

Wer Daten flexibel, kompakt und mit hoher Aussagekraft auswerten möchte, findet in Pivot-Tabellen und Pivot-Diagrammen die geeigneten Hilfsmittel.

 

Pivot-Auswertungen konnten bisher nur aus den Daten einer einzigen Tabelle erstellt werden. Sind dann weitere Tabellen hinzugekommen, wurden diese per SVERWEIS in die Datenbasis geholt. Das war umständlich und fehleranfällig. Zudem wurde Excel bei großen Datenmengen spürbar langsamer.

 

Mit den neuen Möglichkeiten der Datenanalyse in Excel beherrsche ich die Datenflut noch besser und entlocke den Daten meiner Kunden die wirklich wichtigen und entscheidungsrelevanten Informationen.

 

Die revolutionäre Neuerung seit Excel 2013: Das Datenmodell

 

Im Datenmodell führe ich Daten aus mehreren Quellen zusammen und verknüpfe die Tabellen miteinander wie in einer relationalen Datenbank. Das Datenmodell ist eine Sammlung von Tabellen, die miteinander in Beziehung stehen. Es stellt die Basis meiner Pivot-Tabellen und Pivot-Diagramme dar.

 

In meinen Excel-Seminaren stelle ich aber immer wieder fest, dass vielen das Datenmodell gänzlich unbekannt ist. Obwohl es seit Excel 2013 jedem zur Verfügung steht.

 

Grund genug für mich, ab heute bei Video2Brain in Graz ein entsprechendes Video-Training aufzuzeichnen!

 

Darum geht es in meinem neuen Video

 

Zuerst demonstriere ich, wie mir das Datenmodell den umständlichen SVERWEIS erspart und ich stattdessen mit nur einem Mausklick beliebig viele Tabellen als Datenbasis für meine Pivot-Berichte heranziehe.

 

Aufbauend darauf zeige ich, welche neuen Analysemöglichkeiten sich mit dem Datenmodell eröffnen: Von der neuen Aggregationsfunktion Diskrete Anzahl über die einfache Navigation mittels Schnelleinblick bis hin zum Erstellen leistungsfähiger berechneter Felder, sogenannter Measures, mit der Formelsprache DAX.

 

Schließlich werde ich im Video vormachen, wie sich das Datenmodell mit Hilfe des Spezialwerkzeugs Power Pivot noch verfeinern, die Benutzerfreundlichkeit von Analysen erhöhen, die Reporterstellung dank Hierarchien schneller erledigen und Pivot-Diagramme noch interaktiver machen lassen.

 

Und natürlich gibt es auch noch jede Menge Tipps & Tricks, die ich in meiner täglichen Arbeit mit Excel, dem Datenmodell und Power Pivot gesammelt habe.

Happy Birthday, Power BI User Group Frankfurt!

Die Freude war groß, als ich am 13. Januar 2016 die E-Mail von Microsoft erhielt und die Power BI User Group Frankfurt gründen durfte. Für mich ist es unglaublich: An ihrem 1. Geburtstag zählt die Gruppe bereits 123 Mitglieder…und wächst ständig weiter!

 

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Die offizielle Erlaubnis von Microsoft zur Gründung der Power BI User Group Frankfurt

 

Ich bin besonders stolz, dass die Teilnehmer nicht nur aus dem Rhein-Main-Gebiet kommen, sondern regelmäßig auch aus Köln, Aachen & Karlsruhe! Mit Power BI Desktop habe ich eine interaktive Auswertung der Gruppenmitglieder erstellt, die sogar von Samuel Lester in Rahmen seiner Blogreihe 12 Days of Dashboards vorgestellt wurde.

 

Auch beim nächsten Treffen am 24. Januar 2017 gibt es wieder interessante Fachvorträge. Außerdem starten wir mit unserem Gruppenprojekt! Wer beim Treffen dabei sein möchte, meldet sich hier kostenlos an.

 

Vereinfachte Verwaltung von Beziehungen im Datenmodell von Excel 2016

In der Office-Insider Version gibt’s seit gestern einige Neuerungen. Zwei gefallen mir dabei besonders gut:

 

1. Die Diagrammsicht des Datenmodells lässt sich nun bequem als Bild speichern.
2. Das Dialogfeld zum Bearbeiten von Beziehungen wurde deutlich verbessert.

 

Das sind die Vorteile des neuen Dialogfelds

Bisher musste ich im Dialogfeld die Spalten aus einer Dropdownliste auswählen. Ohne Kenntnis der jeweiligen Spalteninhalte war das oft schwierig und führte zu falschen Beziehungen.

 

Jetzt werden die Spalten mit Daten angezeigt. Das macht das Finden passender Spalten zum Kinderspiel. Einfach die jeweiligen Spalten anklicken. Fertig.

 

Beziehungen_verwalten_Excel_2016

Das Finden passender Spalten wird dank des neuen Dialogfelds deutlich einfacher, weil auch die Spalteninhalte angezeigt werden

 

Alle Neuerungen zu Power Pivot in Excel 2016 können Sie hier nachlesen.